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Moral der BSC-Liga wieder belohnt: 4:2-Sieg gegen Preußen Reinfeld
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Spielerisch war die Dominanz der Gäste eindeutig! Aber wie in der Vergangenheit schon zu erkennen, gibt sich unsere Mannschaft nie auf. Basierend wieder einmal auf den Verlaß einer kompromißlosen Abwehr, konnte man dem spielerisch überzeugendem Gegner vor Probleme stellen. Die wenigen, gekonnten Konter, wurden leider nicht zu Ende gespielt. Bereits in der 6. Minute das 0:1, aber postwendent der Ausgleich in der 25. Minute durch Drzimkowskie, nach energischem Durchsetzen, wobei der Ball vom Innenpfosten ins Tor rollte. Einer der wenigen Konter wurde dann nach einer Linksflanke durch Gültekin mit einem Volleyschuß zum 2:1 abgeschlossen. Zur Überraschung der Gäste und der Zuschauer gelang dann noch die Erhöhung zum 3:1 in der zweiten Halbzeit, wiederum durch Drzimkowski. Anschlußtreffer der Gäste zum 3:2, unser Torwart stand zu weit vor dem Tor, unbedachtes Herauslaufen. Das letztendliche Endresultat zum 4:2 erzwang dann Strunz mit einem plazierten Schuß unter die Latte, nachdem die Gäste die Ordnung im Abwehrverbund vernachläßgt hatten. Der Sieg sollte nicht überbewertet werden, aber so funktioniert "Abstiegskampf"! Bei Betrachtung aller Ergebnisse in dieser Landesliga Holstein, muß man ohnehin auf alle möglichen Ergebnisse gefaßt sein.

Fazit: Spielerisch, Laufwege und Abstimmung im Miteinander hat unser BSC noch gewaltigen Nachholbedarf, einzig überzeugend ist die Moral dieser Mannschaft, die nie aufsteckt, genausowenig wie den Glauben an sich, nicht zu verlieren. Heute wieder überragend der Abwehrverbund, der sich mit aller Kraft der spielerischen Überlegenheit der Gäste zu erwehren wußte. Einzelne Spieler hebe ich ungern hervor, aber die neue Konstellation auf der "Doppelsechs" mit Benedikt Fischer und Robin Strunz fällt besonders auf. Benedikt ist mittlerweilen als Mittelfeldspieler viel stärker als auf der Außenverteidigerposition, Robin hat die Gabe aufgrund seiner technischen Qualitäten, konstruktive Aufbauarbeiten für die Mannschaft zu leisten. Der nimmermüde Roven ist leider allzuoft in der Sturmmitte auf sich allein gestellt, hat aber die Veranlagung, den Ball mal "fest zu machen". Allen anderen ist aber der Wille zum Erfolg nicht abzusprechen. Auch die eingewechselten Spieler zeigen dieselbe Motivation. Angeblich "unnötige" Niederlagen in der Vergangenheit haben heute diese Aussage bekräftigt, Zitat Axel:"Wir könnten alle Gegner schlagen!"wurde heute untermauert!!

wbr